0664/73228386   praxis@psyspreitzer.at    Spreitzer Reinhard - Personzentrierter Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision

Körper und Seele im Wechselspiel - Die Kunst der richtigen Balance

Binge-Eating-Störung verschlimmert Diabetes

Jeder Mensch hat wohl schon einmal mehr als nötig gegessen und sich danach schlecht gefühlt. Das bedeutet noch nicht, das auch ein Problem dabei besteht. Wenn allerdings regelmäige Essanfälle auftreten, die noch dazu meist im Geheimen regelmäßig auftreten, dann sollte man sich dringend an einen Experten wenden. Die Essanfälle treten wiederholt auf, zB. in einem bestimmten Zeitraum (z.B. innerhalb von 2 Stunden) in dem große Nahrungsmengen aufgenommen werden. Solche Essanfälle müssen mindestens 1 Mal pro Woche über einen längeren Zeitraum hinweg auftreten, bevor die Diagnose Binge-Eating-Störung in Erwägung gezogen werden kann.

Diese Essstörung betrifft eher Menschen mit Typ-2-Diabetes – allerdings nicht häufger als Menschen mit gesundem Stoffwechsel. Die Betroffenen DiabetikerInnen legen an Gewicht zu, weshalb Insulin bei ihnen noch weniger blutzuckersenkend wirkt: Der Diabetes verschlechtert sich. Um die Binge-Eating-Störung zu behandeln, ist ein ganzheitlicher Behandlungsansatz notwendig, der den Diabetes, das Gewicht und die Essstörung einbezieht. Auch hier ist eine Psychotherapie dringend angezeigt.

 

Wie können Angehörige eine Binge-Eating-Störung erkennen?

Das ist leider sehr schwierig, da das Essen in der Regel heimlich stattfindet. Die meisten Betroffenen reißen sich in der Öffentlichkeit zusammen und essen erst dann viel, wenn sie unbeobachtet sind.

Was passiert in den Psychotherapiesitzungen?

Sie lernen als betroffender Mensch, ein Essverhalten, das sie auch langfristig durchhalten können. Es geht nicht darum, z. B. Süßes ganz aus dem Ernährungsplan zu streichen - sondern zu lernen, wieder genussvoll zu essen. Sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass Sie ihre Gefühle wieder wahrnehmen können und wieder zu unterscheiden lernen: Wer nicht spüren kann, ob er zornig oder traurig ist, spürt oftmals auch kein Sättigungsgefühl. Viele essen als Belohnung oder um sich über Konflikte hinwegzuhelfen. In der Therapie versuchen wir alternative Verhaltensweisen zu finden, um mit solchen Situationen umzugehen. Die meisten Betroffenen bewegen sich auch im Alltag zu wenig. Hier steht die Motivation zu regelmäßiger Bewegung, die auch für die Einstellung des Diabetes wichtig ist, im vordergrund. 

Kontaktdaten

Adresse:
Kirchenplatz 14
Ulmerfeld (Stadtgemeinde Amstetten)
3363
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil:
066473228386
Informationen herunterladen als: vCard
Eine E-Mail senden
(optional)
Felder
(optional)
Weitere Informationen:

Danke für Ihre Nachricht! Ich melde mich so bald als möglich bei Ihnen!

Anfahrt:

Parkmöglichkeiten finden Sie im Markt Ulmerfeld und im Kirchenbereich. Zugang zum Praxisraum über die Hauptstraße.